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Karriere bei BGP

Seit 1995 sind wir überregional als Insolvenzverwalter, Berater und Rechtsanwälte auf den Gebieten des Wirtschaftsrechtes, hier insbesondere des Insolvenz- und Sanierungsrechtes tätig – bewährt, gewissenhaft und professionell.

Wir sind stets an einer Verstärkung unseres Teams interessiert und freuen uns auf Ihre Bewerbung in den nachfolgenden Bereichen

Grundstücksrecht


Themen des Grundstücksrechtes (Immobiliarsachenrecht) zählen zu den komplexen Aufgabenstellungen des Zivilrechts.

Wir verfügen über große Erfahrung und Expertise auf diesem Gebiet, nicht zuletzt erworben durch eine große Anzahl von Immobilientransaktionen, die im Rahmen von Insolvenzverfahren gestaltet und durchgeführt worden sind.

Wir beraten Sie rechtlich bei dem Erwerb oder der Veräußerung von Grundstücken oder Rechten an Grundstücken u.a. durch Prüfung oder Gestaltung der entsprechenden Verträge, bei der Durchführung oder Abwehr von Maßnahmen der Immobiliar-Zwangsvollstreckung und vertreten ihre Interessen bei einem Immobilienerwerb im Rahmen von Zwangsversteigerungen. Zu unserem Tätigkeitsfeld gehören auch die Verwaltung von Immobilien für grundpfandrechtlich gesicherte Gläubiger, insbesondere Banken und Kreditinstitute außerhalb förmlicher Verfahren nach dem ZVG („kalte“ Zwangsverwaltungen).

Prozessführung


Wir vertreten die Interessen unserer Mandanten kompetent in zivilrechtlichen Verfahren vor den sog. ordentlichen Gerichten sowie Schiedsgerichten.

Auch wenn neben diese klassische Domäne der anwaltlichen Tätigkeit Methoden der Streitschlichtung z.B. durch Mediation getreten sind, bildet die gerichtliche Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen weiterhin einen sinnvollen Weg der Konfliktlösung, wenn Verhandlungen nicht zum Ziel geführt haben.

Wir verfügen über eine große Erfahrung in der Führung anspruchsvoller Gerichtsprozesse, die jedoch kein Selbstzweck sind. Kommt eine außergerichtliche Lösung nicht in Betracht, analysieren wir Chancen, Risiken und die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit einer gerichtlichen Auseinandersetzung und geben konkrete Handlungsempfehlungen.

Die Führung eines Gerichtsprozesses erfolgt für unsere Mandanten mit größtmöglicher Transparenz. 

BGH Urteil vom 05.03.15, IX ZR 133/14


BGH präzisiert die Voraussetzungen einer qualifizierten Rücktrittserklärung i.S.d. § 19 Abs. 2 Satz 2 InsO!


Mit seiner Entscheidung vom 05.03.2015, IX ZR 133/14, hat der Bundesgerichtshof einige Zweifelsfragen eindeutig beantwortet, die sich aus der Praxis im Zusammenhang mit Rangrücktrittserklärungen ergeben haben. So wurde klargestellt, dass § 19 Abs. 2 Satz 2 InsO auch auf den Rangrücktritt von Nicht-Gesellschaftern anwendbar ist. Ein im Sinne dieser Vorschrift geeigneter Rangrücktritt muss allerdings als Vertrag zugunsten Dritter ein Rückzahlungsverbot bei Insolvenzreife enthalten und kann wegen dieser Qualifikation in diesem Stadium auch nicht mehr aufgehoben werden. Wird gleichwohl eine von dem Rangrücktritt erfasste Verbindlichkeit bei Insolvenzreife beglichen, kann die Zahlung außerhalb eines Insolvenzverfahrens nach Bereicherungsrecht zurückgefordert werden. In einem anschließend ggf. eröffneten Insolvenzverfahren kann diese Zahlung als unentgeltliche Leistung nach § 134 InsO durch den Verwalter angefochten werden.
 
BGH-Urteil vom 05.03.2015   







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